"GEBT DEM HUNDEHANDEL KEINE CHANCE"

      Ein Bild sagt mehr als tausend Worte !

    Kann es Ihnen wirklich egal sein woher "Ihr"

    Welpe stammt und wie seine Eltern leben ?

               "Wir" sagen "NEIN" !

 

                                                                

                                         

                                                              

                       

               

Wir haben eine ganz große Bitte an Euch! Es geht nicht allen Vierbeinern so gut wie uns, bevor Ihr Euch einen Welpen kaufen möchtet, informiert Euch ganz genau über die Herkunft und Aufzucht. Es werden so viele billige Welpen angeboten, die unter widrigsten Umständen geboren und aufgezogen werden. Meist stammen diese von Vermehrern oder werden vom Ausland importiert. Die Mutterhündin wird ausgebeutet und als Wurfmaschine missbraucht, sie und die Welpen leben in verdreckten Verschlägen und müssen viel erleiden. Krankheiten aller Art sind dabei meist die Regel und oftmals sterben die Welpen schon nach einigen Wochen oder sind ihr Leben lang von Krankheiten begleitet. Die Sozialisierung der Welpen fehlt komplett, so dass die Hunde meist verstört und ängstlich allem begegnen.

Dieser billige Anschaffungspreis zahlt sich nicht aus!

Jedoch gibt es leider auch in Deutschland Züchter, denen es in erster Linie nur ums Geld geht. Also Augen auf beim Hundekauf!

Ein guter Züchter hat allerhöchstens zwei Rassen mit denen er züchtet. Die beim Züchter lebenden Hunde sollten vollwertige Familienmitglieder sein und im besten Falle auch dann in der Züchterfamilie leben, wenn sie nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden. Bitte fragen Sie nach, wann die Mutterhündin das Erste mal belegt wurde und ob sie mindestens eine Hitze nach den Welpen aussetzen durfte.

Die Welpen müssen gemeinsam mit der Hündin besichtigt werden können und einen fröhlichen, aufgeweckten, freundlichen Eindruck machen. Sie dürfen auf keinen Fall verschüchtert oder ängstlich wirken. Die Umgebung in der die Babies aufwachsen sollte sauber und möglichst vielseitig sein. Ein Welpe, der in seinen ersten 10.Wochen mitten im Haushalt aufwächst lernt schon als Baby alle Geräusche des Alltags kennen und geht unerschrocken in die Welt. Auch der liebevolle Kontakt in den ersten Wochen zu Familienmitgliedern begleitet ihn sein ganzes Leben.

Dem Züchter darf keine Frage zu viel sein, denn einem guten Züchter geht das Wohl seiner Babies über alles!

 

                 www.hinsehen-statt-wegschauen.de

 

                          www.billige-welpen.de

                              

 

Skrupellose Welpenzucht
rtl.de  unter Punkt 12
 bitte Video ansehen!
 

Im nachfolgenden einige Organisationen die wir unterstützen:

 

Private Tiernothilfe-Pulheim

www.tiernothilfe-pulheim.de 

Es suchen viele Hunde ein neues liebevolles Zuhause, hier können Sie helfen!

 

www.pro-mops.de

 

Notmops

www.notmops.de

 

Liberty for dogs - Ein Projekt von Retriever in Not e.V.
 

          Startseite

Um die aktuellen Notfälle zu erfahren klicken Sie bitte oben auf

                                den Menüpunkt "Notfälle"

 
 
                                            

        Wir möchten, dass es noch viele glückliche Hunde in glücklichen Familien gibt.

                                   Danke Monty & Mylo & Emilia

 

 

Hier noch eine Geschichte, die sich jeder durchlesen sollte, bevor er sich einen Billighund kaufen möchte!

 

Billighund!!!


 

Dies ist die Geschichte von Lea,einem Hund,der von illegalen Hundehändlern stammt. Hunde von Züchtern kosten zwischen 900-1400 Euro je nach Rasse.
Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen,bezahlen Sie nur 200-500 Euro.

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort,wo ich geboren bin,es war eng und dunkel. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,aber Sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen,hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Die Menschen sagten,das sie jetzt endlich Geld wollten und
so wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten,ohnmächtig vor Angst. Wir sind in einem PETSHOP,einem Laden,wo es viele Tiere gibt. 
Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen um uns anzuschauen,oft ganz kleine Menschen,die sehr fröhlich aussehen,als wollten sie mit uns spielen. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen Oh,sind die süß,ich will eines,aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt,wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie Sie am Morgen aus dem Käfig nahmen,sagen sie,sie sei krank gewesen,und ich sollte verbilligt abgegeben werden,damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen,als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute,die sich tatsächlich für MICH entschieden haben.  Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen,ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern,das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich,was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf,geben mir herrliches Essen und viel,viel Liebe. Nichts will ich mehr,als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.Es war ein seltsamer Ort,mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin,das kleine Mädchen,hielt mich sanft und sagte,es wäre o.k.dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen,sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alldem begriffen,aber es war furchtbar,meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark,aber mir tut bei jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot,wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein,aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz,alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es genetisch und nichts zu machen. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen,möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzt Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam,was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein,nein,sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach,wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell,ich fühle,wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es,ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich,und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,ein kleiner Stich......Gott sei Dank,der Schmerz geht zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum,ich sehe meine Mama,meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu,das es dort keine Schmerzen gibt,nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise:mit einem sanften wedeln und einem kleinem schnuffeln.
Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen,es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid,ich war halt nur eine Händlerware.

LEA
1999 J Ellis - bewilligte Übersetzung von e. Wittwer
Dieser Text kann und soll weiter verbreitet werden,damit sich all die Leute Gedanken machen, die einen billigen Hund erwerben wollen.
 
 
 
 
 
"Stille Hilfe"

 

       

Timmy ist ein circa 11 jähriger Sheltie-Rüde und lebt bei Frauchens Schwester Uschi. Er wurde über die Tierhilfeorganisation "Arche Noah Allgäu" vor 9 Jahren vermittelt. Timmy wurde seinerzeit aus katastrophalen Verhältnissen einer sogenannten Züchterin mit vielen seiner Leidensgefährten gerettet. Dort mussten sie im dunklen Keller, sich selbst überlassen dahinvegitieren und vermehrten sich wahllos. Einige seiner Gefährten/innen waren bereits tot, andere vollkommen blind und der Rest verwahrlost, scheu und für den Rest ihres Lebens gezeichnet als man sie befreite. Es bedurfte viele Jahre großer Geduld sowie hingebungsvoller Liebe bis Timmy außer seinem Frauchen weitere ihm bekannte Menschen an sich heranließ. Über die Jahre gewann er etwas Selbstsicherheit und immer mehr inneren Frieden. Wir haben diesen Werdegang hautnah miterlebt und es war oft schmerzlich seine innere Unruhe und die große Unsicherheit mitansehen zu müssen. Timmy lief getrieben hin und her, zuckte bei jeder Kleinigkeit zusammen und sein Blick verriet seinen Schmerz. Doch es hat sich gelohnt, Timmy ist ein außergewöhnlich liebenswürdiger Hund, sozial verträglich mit jedem anderen Hund sowie Katzen, er ist dankbar und genießt das Leben an der Seite seiner Familie !

Wir lieben ihn und freuen uns sobald wir ihn treffen. Seine anfängliche Unsicherheit wenn wir Möpschen ihn stürmisch begrüßen weicht in kurzer Zeit der Wiedersehensfreude und wir genießen das Zusammensein.

Dies ist ein Beispiel für viele tausende Menschen, die im Tierschutz tätig sind und "stille Hilfe leisten".

Wir finden diese uneigennützige Hilfe großartig !

 

           Trendhund Mops

                Ein Hund ist kein Accessoire!

 
                              

Es gibt Hunderassen, denen ein bestimmtes Image vorauseilt. Ein Hauch von Luxus, gepaart mit lustigem Charme und Niedlichkeit, umgibt seit Jahrhunderten den Mops. In der letzten Zeit erfreuen sich Möpse wieder zunehmender Beliebtheit – kein Wunder, dass hier auch Massenzüchter ein großes Geschäft vermuten und auf die Vermehrung der kleinwüchsigen Rasse setzen.

So kommen seit einigen Monaten immer mehr Möpse in Tierhilfeorganisationen. Gerade erst hatte der Verein Liberty for dogs einige Hunde aus einer völlig heruntergekommenen Vermehrung in Tschechien übernehmen können: In einer baufälligen Scheune, kaum beheizt und fast gar nicht beleuchtet, lebten unzählige Vertreter der verschiedensten „Moderassen“, darunter Bulldoggen und Möpse. Gerade bei den kleinwüchsigen Hunderassen boomt der Billigmarkt. Sie benötigen kaum Platz, sind notfalls in kleinen Kennels unterzubringen und lassen sich gut verkaufen – denn auch für viele Käufer dieser Welpen ist offensichtlich die Frage der Größe entscheidender als die sehr unterschiedlichen Wesensmerkmale und Bedürfnisse dieser Rassen.

Wer sich einen Mopswelpen aus einer guten Zucht anschaffen möchte, zahlt auch heute einen  hohen Preis dafür und muss möglicherweise viel Geduld mitbringen: Die Wartelisten der Züchter sind lang. Für viele Welpenkäufer ist das indiskutabel. Auch den Schoßhund der Luxusklasse soll es zum Schnäppchenpreis geben. Und es muss schnell gehen, einige Monate oder sogar ein Jahr warten, kommt für sie gar nicht in Frage. Was vielen Welpenkäufern dabei nicht klar ist, sind die Bedingungen, unter denen die Jungtiere aufwachsen. Denn die billigen kleinen Welpen, die man im Hundehandel, auf dem Flohmarkt oder günstig im Internet kaufen kann, kommen aus Massenzuchten, in denen es nicht um die Gesundheit der Tiere, sondern nur marktgerechte Produktion geht. Egal ob in Deutschland, Belgien oder in Osteuropa, in all diesen Betrieben geht es nur um schnellen Profit.

 

Da der Mops nicht nur ein charmanter Schoßhund, sondern vielmehr ein ausgeprägter Individualist ist, braucht er von klein auf viel Aufmerksamkeit und Zuwendung und gehört besonders in den ersten Wochen seines Lebens in „mopserfahrene“ Hände, die ihn richtig fördern. In den Welpenfarmen, wo die Hundebabies fast fließbandartig produziert werden, ist dafür überhaupt keine Zeit. In vielen Fällen werden die kleinen Hunde viel zu früh von ihren Müttern weggenommen, kaum dass sie nicht mehr gesäugt werden müssen. Um die wichtige Spiel- und Sozialisationsphase der kleinen Hunde kümmert sich niemand. Gerade in dieser für das spätere Hundeleben so wichtigen Prägephase sind die kleinen Tiere stattdessen sich selbst überlassen und warten meist in irgendwelchen Verschlägen, Kisten oder Pappkartons auf einen Käufer.

Doch nicht nur das Wesen der kleinen Mopshunde leidet in der Massenzucht. Neben den für alle Vermehrerwelpen typischen Hundekrankheiten wie Parasitenbefall und starke Verwurmung häufen sich gerade bei den Möpsen spezielle Kurzschnauzen-Krankheiten, da in den Welpenfarmen auf den Gesundheitszustand der Elterntiere kaum geachtet wird. Möpse sind sehr anfällig für Augenkrankheiten, etwa Rolllider, und neigen auf Grund ihres oft zu gedrungenen Körperbaus zu Atemwegserkrankungen, die sich aus einer Verkrümmung der Luftröhre, zu engen Nasenlöchern oder einem zu langen Gaumensegel ergeben können. Die Rasse führt die wissenschaftliche Statistik mit an, wenn es um die Häufigkeit von Hüftgelenksdysplasie (HD) geht – eine Gelenkserkrankung, die eigentlich eher von großen Hunderassen bekannt ist. Auf Grund ihres geringen Gewichts bleibt die Erkrankung oft sehr lange ohne Symptome und wird häufig nicht als solche erkannt. Probleme mit der Patella, dem Kniegelenk, beeinträchtigen das Laufverhalten der Mopshunde dagegen sichtbar. Dass in fast allen Massenzuchten die Pflege der Hunde zu kurz kommt, ist gerade für Hunde mit Falten besonders problematisch. Viele Möpse aus Vermehrerfarmen sind von Demodex-Milben befallen und leiden noch lange an schweren Hautinfektionen, die nur durch gute Pflege wieder in den Griff zu bekommen sind.